17. Februar, 2011
Adobe Air ist eigentlich nur für 32-bit Betriebssysteme verfügbar. Aber mit einem kleinen Kniff bekommt man das ganze auch auf einem 64-bit System installiert.
Temporäres Verzeichnis anlegen:
mkdir tmp
Die deb-Datei in das temporäre Verzeichnis entpacken:
dpkg-deb -x adobeair.deb tmp
Control-Files extrahieren:
dpkg-deb --control adobeair.deb tmp/DEBIAN
Die Architektur-Parameter von “i386″ auf “all” setzen:
sed -i "s/i386/all/" tmp/DEBIAN/control
Neue deb-Datei erstellen:
dpkg -b tmp adobeair_64.deb
Jetzt kann Adobe Air auf Ubuntu 64-bit installiert werden. Entweder über einen Doppelklick im Dateimanager oder per Terminal:
sudo dpkg -i adobeair_64.deb
Programme wie Tweetdeck laufen nun problemlos
Quelle: http://blogs.adobe.com/flashplatform/2010/10/install-adobe-air-on-64-bit-ubuntu-10-10.html
16. Februar, 2011
Grafikkarte: AMD Radeon HD 6870
Ubuntu 10.10 AMD/ATI-Treiber 11.2 installieren
- Treiber installieren ganz normal installieren
- /etc/X11/xorg.conf löschen
- (bei mir gab es sonst nach dem Aufruf von aticonfig –initial einen parse-error)
- Terminal: aticonfig –initial
- (schreibt eine neue angepasste xorg.conf)
- rebooten…
Ubuntu 10.10 AMD/ATI-Treiber 11.2 deinstallieren
- sudo sh /usr/share/ati/fglrx-uninstall.sh
- ggf. /etc/X11/xorg.conf löschen…
- rebooten…
11. Februar, 2011
Der Linux Treiber für Grafikkarten von AMD läuft erwartungsgemäß aber in der rechten unteren Ecke taucht ein Wasserzeichen mit dem Schriftzug “AMD unsupported Hardware” auf.
Dieser kann mit folgenden Terminal-Eingaben entfernt werden
- sudo -s
- #!/bin/sh
DRIVER=/usr/lib/xorg/modules/drivers/fglrx_drv.so
for x in $(objdump -d $DRIVER|awk '/call/&&/EnableLogo/{print "\\x"$2"\\x"$3"\\x"$4"\\x"$5"\\x"$6}'); do sed -i "s/$x/\x90\x90\x90\x90\x90/g" $DRIVER
done
7. Februar, 2011
Problem:
Nachdem Firefox Manuell ins System installiert wurde konnte man im Downloadmanager nicht mit einem Klick den “beinhaltenden Ordner” eines Downloads im Standard-Filemanager aufrufen. Stattdessen wurde man gefragt mit welchem Programm man diese Datei öffnen möchte.
Die Verbindung mit dem Standard-Dateimanager, bei Ubuntu 10.10 ist es Nautilus, lässt sich herstellen wenn man folgendes ausführt:
Im Menü Einstellungen unter dem Reiter Anwendungen beim Dateityp (Content-type) den Eintrag File suchen, dann die Option “Andere Anwendung” auswählen und über den sich öffnenden Dateibrowser folgendes suchen:
/usr/bin/xdg-open
6. Februar, 2011
Nautilus mit dem Befehl gksudo nautilus im Root-Modus starten.
Im Verzeichnis /etc/udev/rules.d/ irgendeine Konfigurationsdatei kopieren und umbenennen.
(z.B. habe ich bei mir dazu 70-persistent-net.rules kopiert und in 71-custom.rules umbenannt weil ich den Eindruck habe dass die Zahlen am Anfang des Dateinamens so wie bei den Grub2-Scripts eine Bedeutung haben)
Die Einträge in der kopierten Datei rauswerfen und stattdessen folgendes eintragen
KERNEL=="sdaX″, ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}=”1″
sdaX natürlich durch sda1, sda2, oder dergleichen ersetzen
Meine 71-custom.rules hat nun den folgenden Inhalt
KERNEL=="sda1", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
KERNEL=="sda2", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
KERNEL=="sda9", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
KERNEL=="sdb1", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
KERNEL=="sdb3", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
KERNEL=="sdb5", ENV{UDISKS_PRESENTATION_HIDE}="1"
Anschließend mit…
sudo udevadm trigger
…die Änderungen übernehmen ohne dass ein Systemneustart notwendig ist.
4. Februar, 2011
Ziel:
Die Betriebssysteme…
- Windows 7
- Ubuntu 1 (z.b. 10.10) – Grub2
- Ubuntu 2 (z.b. 11.04 alpha) – Grub2
…mit möglichst flexibel und voneinander unabhängig einrichten.
benötigte bzw. hilfreiche Tools…
Windows 7 – Installations CD oder von Windows 7 erstellte Recovery CD.
Um für den Notfall den Windows Bootloader wieder in den MBR zu schreiben.
Dazu…
- …von der CD Booten
- in die Eingabeaufforderung gehen (Wiederherstellungskonsole
- und hier bootrec.exe /fixboot und bootrec.exe /fixmbr (ich weiß nicht in welcher Reihenfolge, deshalb mache ich das immer zweimal)
http://www.supergrubdisk.org/
easyBCD
Kann den Windows-Bootloader frisieren und hier ein (!!!) grub2-Menü einrichten.
http://www.supergrubdisk.org/
Super Grub2 Disk (Nicht SuperGrubDisk !!!)
Hilft in die Linux-Distributionen zu booten solange Grub2 noch nicht fertig konfiguriert ist.
hsourceforge.net – bootinfoscript
sourceforge.net – bootinfoscript
Schreibt eine Text-Datei mit umfassenden Partitions-Informationen die für eine Boot-Konfiguration relevant sind. Unter anderem werden die UUID der Partitionen aufgelistet.
Von Grub2 ein Grub2 in einer anderen Partition aufrufen:
Benutzerdefinierte Grub2-Menüpunkte sollten in folgende Datei eingetragen werden: /etc/grub.d/40_custom.
Mehr dazu hier: http://wiki.ubuntuusers.de/grub_2/konfiguration#Skript-40-custom
Nachdem in den Scripts Änderungen vorgenommen wurden muss das Bootmenü mit folgendemBefehl neu “gebaut”:
sudo grub-mkconfig
update-grub
…soweit sogut. Diese Informationen findet man auch auf diversen anderen Webseiten. Aber für folgendes musste ich richtig suchen:
Um von einem Grub2-Menü zu einem Grub2-Menü auf einer anderen Partition zu springen muss folgender Eintrag, entsprechend angepasst, gemacht werden.
Hintergrund: In den neusten Ausgaben von Grub2 werden die Partitionen anhand ihrer UUID angesprochen.
menuentry "Ubuntu 11.04 alpha" {
search --no-floppy --fs-uuid --set XXXXXXXX
configfile /boot/grub/grub.cfg
XXXXXXXX mit UUID der Partition mit Grub-Installation ersetzen (zb. 604684c3-596c-422d-bfd3-f0213d36bb0d)
Von NeoGrub ein Grub2 in einer anderen Partition aufrufen
- Falls /boot eine eigene Partition bei der Ubuntu-Installation erhalten hat:
title Ubuntu 11.04 alpha
root (hd0,5)
kernel /grub/core.img
Mit (hd0,5) wird die Linux-Partition sda6 aufgerufen. (Partitionszähler -1)
Weiteres Beispiel: Liegt /boot auf sda3 muss (hd0,2) in NeoGrub eingetragen werden.
Mit dem Wert für title wird der Menüpunkt beschriftet.
- Falls /boot keine eigene Partition bei der Ubuntu-Installation erhalten hat:
title Ubuntu
root (hd0,5)
kernel /boot/grub/core.img
Auch hier gilt sda6 => (hd0,5) ; sda5 => (hd0,4); usw…
Mit dem Wert für title wird der Menüpunkt beschriftet.
26. April, 2010
Problem: Das PCMCIA-Lesegerät im Desktop-PC hat den Dienst aufgegeben und ist verhältnismäßig teuer. Die günstigere Lösung ist stattdessen auf Compact-Flash mit entsprechendem Adapter umzusteigen. Die Lesegeräte bekommt man für ein paar Euro nachgeworfen und mehr Speicher für´s gleiche Geld bekommt man auch noch. Nur… kann das Leica TCRA 1103 nicht mehr als 32 MB Partitionen vertragen und streikt bei einer 2 GB Compact Flash – Karte. Windows kann Flash-Speicher wie USB-Sticks, SD-Karten, CompactFlash, etc. aber nicht partitionieren!…
Lösung: …Linux kann das aber! Mit einer Ubuntu-Installation in einer virtuellen Maschine kam ich nicht weiter weil der USB-Kartenleser nicht erkannt wurde. Letztendlich bin ich bei GParted gelandet.
Eine Linux-Live-CD mit einfacher grafischer Oberfläche und einem Werkzeug womit man wohl alles in jeglich technisch möglicher Weise partitionieren kann. Damit habe ich die vorhandene Partition entfernt und eine FAT16-Partition mit etwa 30 MB angelegt. Der erste Test ist geglückt, denn Windows erkennt die Karte mit der neuen Partition korrekt. Jetzt muss nur noch das Leice TCRA 1103 damit umgehen können. Das werde ich morgen früh feststellen.
Link: http://gparted.sourceforge.net/
24. September, 2008
“Sockeye” ist wieder fleißig und arbeitet an einer neuen Umsetzung der OpenStreetMap-Daten von Deutschland in eine Triton-kompatible Karte.
Wer auf dem laufenden bleiben oder auch die “Beta”-Versionen der neuen Ausgabe testen möchte:
http://magellanboard.alpentourer-alpenpaesse.de/viewtopic.php?t=1742&postdays=0&postorder=asc&start=45
22. August, 2008
Ich hatte vor einer ganzen Weile schonmal darüber geschrieben. (https://www.vermessungstechniker.net/2006/08/08/microsoft-photosynth/) Nun ist es reif. Man kann sich überlappende Bilder in ein kleines Programm laden. Dieses versucht dann diese Bilder räumlich in Beziehung zu bringen und berechnet daraus einen “Synth”.
Lesen sie auch den Rest des Beitrags »
31. Juli, 2008
Der Tierpark ist nicht besonders groß, aber auf jedenfall einen Besuch wert. Highlight ist eine Vogelflugshow wo unter anderem mit einem speziellen Köder demonstriert wird mit welch einer Geschwindigkeit ein Falke zuschlägt um ein Beutevogel aus der Luft zu holen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Hauptwege des Tierparks natürlich gleich für OpenStreetMap erfasst.
Lesen sie auch den Rest des Beitrags »